Ein Blick in die Mozzarella-Bar in Fidenza Village
Obika, die vermutlich erste Mozzarella-Bar der Welt, wurde 2004 von Bulgari-Direktor Silvio Ursini in Rom eröffnet. Sie sollte erstklassiges italienisches Essen bieten, das nach traditionellen Verfahren von Hand hergestellt, jedoch in einem modernen und glamourösen Ambiente serviert wird. Mittlerweile gibt es weltweit 16 Obika-Restaurants, darunter vier in Rom, drei in Mailand und weitere in New York, London, Istanbul und Tokio. Maddalena Polito sprach mit Davide Nerini und Andrea Pastore, die gemeinsam die Obika Mozzarella-Bar in Fidenza Village leiten, über Sushi-Einflüsse, sizilianische Kapern und die Geschäftschancen in Spanien.
Maddalena Polito: Welche besonderen Spezialitäten bietet die Bar und warum?
Davide Nerini/Andrea Pastore: Im Obika spielt natürlich der Mozzarella die Hauptrolle. Und wir sind ständig auf der Suche, weil wir den besten Mozzarella von den besten Herstellern in Italien einkaufen möchten. Dann wäre da unsere Pasta – sie kommt aus Neapel, aus Gragnano, wo sie von Hand hergestellt wird. Nischen-Pastahersteller verwenden Rohstoffe wie Extra Vergine-Olivenöl von 2.000 Jahre alten Olivenbäumen in Puglia. Eines der beliebtesten Gerichte im Obika ist die klassische Schiaffoni di Gragnano-Pasta mit Bio-Tomatencauce, Mozzarella, Basilikum und dem erlesensten Extra Vergine-Olivenöl. Wir verwenden auch zahlreiche Kräuter und Spezialzutaten, wie etwa die besten Kapern von der Insel Pantelleria in der Region Sizilien.
MP: Wie viele verschiedene Sorten Mozzarella gibt es im Obika?
DN/AP: Im Wesentlichen drei: Paestum, Pontina und Affumicata.
MP: Wie viel Mozzarella verkaufen Sie pro Woche?
DN/AP: Ca. 50 kg.
MP: Welche Strategien hatten Sie für das Obika in Fidenza Village?
DN/AP: Wenn man ein Produkt wie süditalienischen Mozzarella in eine Region wie die Emilia bringt, die für ihren Parmigiano Reggiano berühmt ist, geht man ein enormes Risiko ein. Es ist nicht leicht, in einer Region Erfolg zu haben, die eher für andere Käsesorten bekannt ist.
MP: Warum, denken Sie, kommen die Gäste ins Obika?
DN/AP: Wir glauben, dass wir ein Restauranterlebnis bieten, das andere aussticht, weil es ebenso zwanglos wie innovativ ist.
MP: Warum die Bezeichnung Mozzarella-Bar?
DN/AP: Die Obika-Restaurants basieren auf dem Konzept der japanischen Sushi-Bar, in der der frischeste Fisch auf stilvolle, moderne Weise zubereitet und serviert wird. Statt Fisch bieten wir die allerbesten italienische Erzeugnisse, und die Einrichtung aller unserer Restaurants besteht aus Natur-Materialien wie Holz, Glas und Eisen, die auf moderne Weise eingesetzt werden.
MP: Sind weitere Obika-Filialen geplant?
DN/AP: Wir konzentrieren uns derzeit auf die Eröffnung von Restaurants in Großbritannien, den USA und Italien. Das nächste Restaurant wird in Toronto, Kanada, eröffnet.
MP: Wo sehen Sie sich und das Obika im Jahr 2015?
DN/AP: Wir würden gerne die erfolgreichste Restaurantkette der Welt werden! Und wir würden auch gerne neue Restaurants in Spanien eröffnen.
Gerollte und geschnittene Büffelmozzarella mit Rucola und Bresaola della Valtellina (für 4 Personen)
600g Mozzarella di Bufala Campana in Blättern
60g Bresaola della Valtellina
30g Rucola
20g Rucola (zum Dekorieren)
50g Kirschtomaten (zum Dekorieren)
Den Mozzarella auf einem Teller ausrollen. Die Oberfläche mit Bresaolascheiben und Rucola überziehen. Das Mozzarellablatt wieder aufrollen und auf einer Servierplatte anrichten. Die Servierplatte mit Kirschtomaten und Rucola dekorieren. Schneiden und servieren.
Für weitere Informationen über Obika klicken Sie bitte hier
20-07-2011